| Frankfurt, 12. Juli 2010 Double-Dip-Rezessionen, also das erneute Einbrechen der Konjunktur während der
Erholungsphase im Anschluss an eine Rezession, sind extrem selten. Nach dem Zweiten Weltkrieg
gab es das bisher nur ein einziges Mal, und zwar im Zeitraum 1980 bis 1982. Dennoch sorgen sich
die Finanzmärkte bereits wieder vor der Gefahr eines erneuten Double-Dip. Wenn auch die
meisten Volkswirtschaftler die Gefahr als gering erachten, scheinen Anleger skeptisch zu sein. Und
wenn man bedenkt, dass die Finanzmärkte sich jederzeit ihre eigene Wirtschaftsrealität schaffen
können, ist trübe Stimmung in der Anlegerschaft an sich schon ein Risiko. In jedem Fall herrscht
Unsicherheit – schauen wir uns also einmal an, welche Sicherheitsnetze bestehen. ... |